Bei uns stehen Kinder im Mittelpunkt

Wir unterstützten Eltern darin, Ressourcen in den gegebenen Lebensbedingungen zu aktivieren und so positiv auf die Entwicklung ihres Kindes einzuwirken.

Folgende Schutzfaktoren gilt es zu stärken

Kindspezifische Schutzfaktoren

  • aktives und kontaktfreudiges Temperament
  • emotionale Einfühlungs- und Ausdrucksfähigkeit sowie gute soziale Problemlösungsfähigkeiten
  • positives Selbstwertgefühl – Überzeugung von der eigenen Selbstwirksamkeit
  • ausreichende alters- und entwicklungsadäquate Aufklärung über die elterliche Erkrankung und ihre Behandlung

Familienspezifische Schutzfaktoren

  • sichere emotionale Bindung zu mindestens einem Elternteil oder einer anderen Bezugsperson
  • freundliches und zugewandtes Erziehungsklima mit klaren Verhaltensregeln und vielen gemeinsamen Aktivitäten
  • angemessene, individuelle und familiäre Krankheitsbewältigung mit einem aktiven und offenen Umgang in Bezug auf die Erkrankung

Soziale Schutzfaktoren

  •  soziale Unterstützung und sozialer Rückhalt durch Personen außerhalb der Familie
  •  Einbindung in Gleichaltrigen-Gruppen
  •  Integration in Gemeinde, Vereine, Kirche usw. (vgl. Lenz, 2008)

Die Kooperation von Jugendhilfe und Erwachsenenpsychiatrie stellt eine weitere wichtige Komponente dar.
Denn Mattejat (2001) hebt in diesem Zusammenhang hervor:

Kinder von psychisch kranken Eltern
haben gute Entwicklungschancen,
wenn Eltern, Angehörigen und Fachleute lernen,
in sinnvoller und angemessener Weise mit der Erkrankung
umzugehen und wenn sich die Patienten und ihre Kinder auf
tragfähige Beziehungen stützen können.“

 

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